Motorradtouren

einige meiner letzten Touren

Siebter Tag - Madona - Rokiskis

Ausgeschlafen starteten wir in den heutigen Tag. Nach dem gestrigen verregneten und teils doch etwas kühlem Wetter überraschte uns der Tag heute mit Sonne und angenehmen 17 Grad am Morgen. Höhepunkt des heutigen Tages sollte der Besuch des Berg der Kreuze sein. Die Anfahrt von mehr als 300 Kilometern über die wie bisher schon gewohnt unterschiedlichsten Fahrbahnbeläge gestaltete sich mal mediativ, dutzende Kilometer Asphalt dem Straßenverlauf folgend, mal abwechslungsreich bei kurvigen Strecken, also kurvig im Sinne von leicht rechts, leicht links einlenken ..., und mal fokussiert über mehrere Kilometer Schotterstrecken. Im übrigen hatte ich den Fahrstil mittlerweile an den Untergrund angepasst. Auch ohne Offroad-Erfahrung kam ich auf den Schotterstraßen schon auf annähernd Landstraßengeschwindigkeit, leichtes und ständiges Gegenlenken und Anbremsen inklusive. Beim nächsten Trip dieser Art würde ich dann allerdings von Straßenbereifung auf etwas gröberes umsteigen. Am frühen Nachmittag...

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Sechster Tag - Narwa - Madona

Diesen Morgen wurden wir deutlich früher wach als am Vortag, rückblickend fiel uns jetzt auf, wie gut gedämmt und ruhig und auch abgedunkelt das Zimmer in Tallinn in der Citybox war. Da strahlte unsere aktuelle Unterkunft doch einen deutlich rustikaleren Charme aus. Wir nutzten das als Vorteil für eine frühe Abfahrt zum nächsten Etappenziel. Wobei wir für heute kein konkretes Ziel hatten, da es auf der Route keine Städte mit sehenswerter Altstadt oder weitere Sehenswürdigkeiten gab, die uns angesprochen hätten. So nahmen wir nach den ersten 50 Kilometern Schnellstraße die Abzweigung Richtung Süden zum Peipussee, der in Europa der fünftgrösste See ist. Von Norden aus umrundeten wir ihn in Richtung Westen, bevor es uns auf der gewählten Route immer weiter ins Landesinnerere zog. Das wir den ganzen Vormittag bis in die frühen Nachmittagstunden immer wieder

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Fünfter Tag - Tallinn - Narwa

Nach einem etwas verschlafenem Morgen kehrten wir Tallinn den Rücken und brachten auf der Schnellstraße Richtung Osten schnell einige Kilometer hinter uns. Bei der ersten Möglichkeit die Schnellstraße zu verlassen, nutzten wir diese und nahmen eine Abzweigung mit Richtung auf den Lahemaa Nationalpark. Zum Einstieg konnten wir bei einem unvorhergesehenen Halt einen Wasserfall bestaunen, bevor es dann endgültig auf die Straße durch den Nationalpark ging. Hier überraschten uns mehrere kurvige Abschnitte, die vom Straßenbauer scheinbar für Motorradfahrer entworfen worden waren und im krassen Gegensatz zu den von uns bisher gefahrenen Abschnitten standen. Da ich die Route daheim am Rechner geplant hatte, fern jeder Kenntnis des Straßenzustandes, fanden wir uns auch auf einer Straße wieder, die in Deutschland als besserer Feldweg durchgegangen wäre. Nach mehreren Fehlversuchen des Navis ...

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Vierter Tag - Kuressaare - Tallinn

Unsere Entscheidung vom Vorabend, statt der geplanten Übernachtung im Zelt ein Hotelzimmer als Unterkunft zu wählen, erwies sich als sehr gute Wahl. Während der Nacht regnete und stürmte es und auch während der Fahrt am Mittwoch begleitete uns der ein oder andere Schauer. Bevor wir jedoch endgültig die Insel verlassen, wollten wir uns vorher noch eins der Highlights hier anschauen, die Steilklippe im Norden, das Panga Cliff. Dort hielten wir uns noch einige Zeit auf und genossen die Aussicht auf die See und den wolkenverhangenen Himmel. Auf dem Weg zurück zur Fähre hatten wir unvorhergesehen noch das Glück auf eine kurvenreiche Strecke zu treffen, die wir gerne unter die Räder nahmen...

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