Kosciuszko Nationalpark - Snowy Mountains

Nach einem kleinen Frühstück im Motel ging es für uns weiter in Richtung Canberra, dem heutigen Tagesziel. Durch den Kosciuszko Nationalpark, für dessen Durchfahrt wir ca. 1 1/2 Stunden brauchten, der absolut sehenswert ist. Ein ursprünglicher Wald, in dem dann auch das ein oder andere Wallabee oder Känguru den Weg kreuzen. Im Anschluß führte uns die Route direkt auf den Snowy Mountains Highway, dem wir dann für weitere 100 Kilometer folgten. Obwohl wir nicht auf alpiner Höhe unterwegs waren, sank die Temperatur doch deutlich bis auf 10 Grad und dazu gab es immer wieder den ein oder anderen Schauer, gerne auch mit heftigen Winden. Einigermaßen durchgefroren erreichten wir eine Tankstelle, in deren Nachbarschaft sich ein Coffeeshop befand, naja ehrlich gesagt, war es eher ein Schnellimbiss mit Getränken aller Art in einem Raum mit einer kleinen Theke, in dem vielleicht 10 Personen Platz hatten. Die bestellten Speisen oder Getränke konnte man bei Bedarf draußen an einem der rustikalen Tische einnehmen. Nachdem wir uns mit einem warmen Getränk etwas aufgewärmt hatten, traten wir die Weiterfahrt an, die überraschenderweise kurzzeitig mit etwas steigenden Temperaturen und nachlassendem Regen verbunden war. Das dauerte aber nur kurz an und bald war es wieder frischer und feuchter. Nachdem wir endlich den Snowy Mountain Highway verlassen hatten und Richtung Canberra die letzten 100 Kilometer für heute vor uns lagen, wurde auch das Wetter mit jedem Kiometer besser. So hatten wir, als wir in Canberra ankamen, schon 20 Grad und es war schon seit geraumer Zeit trocken. Nach kurzer Suche fanden wir ein ansprechendes Hotel in Zentrumsnähe, von wo aus wir noch einen Bummel durch die Stadt unternahmen. Mich überraschte dabei im Vergleich mit Melbourne die überschaubare Größe von Canberra. Quasi kein Speckgürtel zu erkennen und der Stadtkern eher mit einer mittleren deutschen Kreisstadt zu vergleichen. Dafür sehr viel Grün und nicht so hektisch wie in Melbourne.