Halbtagestour nach Hervey Bay
Heute konnte ich spät auschecken, da ich nur drei Stunden Fahrt vor mir hatte nach Hervey Bay. Das nutzte ich aus und drehte mich noch mehrmals im Bett um. Nachdem ich gegen 10 Uhr Noosa Heads verlassen hatte, folgte ich der Empfehlung des Navis, bis ich ein Hinweisschild zu einem Aussichtspunkt abseits der Route sah. Dieser erwies sich als durchaus sehenswert. Nach einem kleinen Fußweg vom Parkplatz hatte man vom Temantin Lookout eine gute Übersicht über das Inland bis zu den Bergen und auf der anderen Seite über die Küste, unter anderem auch Noosa Heads, bis zum Pazifik. Damit fing der Morgen schon mal gut an. Und einige Zeit später fielen mir Hinweisschilder zur Mary Vally Road auf, denen ich dann auch prompt folgte. Diese Straße gefiel mir dann auch sehr gut und ich folgte ihr für die nächsten 40 Kilometer. Sie führt durch eine ländliche, grüne, hügelige Landschaft deren Straßenverlauf auch die bei Motorradfahrern weit geschwungenen Kurven enthielt. Die vorab erwartete Kilometerbolzerei auf dem Motorway entwickelte sich zu meiner Freude dann doch etwas anders. Ein paar Kilometer durfte ich dann aber doch noch auf dem Motorway zurücklegen, bevor ich bei Maryborough erneut auf eine touristische Route Richtung Hervey Bay wechselte. Noch die letzten Kilometer zur Unterkunft in Urangan hinter mich bringen war schnell geschafft und so konnte ich schon gegen 14 Uhr am Motel einchecken. Nach einer kurzen Ruhepause unternahme ich dann zu Fuß den üblichen Ausflug zu den Sehenswürdigkeiten, das war hier der Urangan Pier und das war es dann auch schon. Da dieser fast gegenüber des Motels lag, lief ich noch etwas die Strandlinie ab, um etwas mehr vom Ort zu sehen. Allerdings bekam ich den Eindruck, das hier gerade keine Hochsaison ist. In zahlreichen Geschäften waren die Türen zu oder Zettel an der Tür, das nur bis 3 Uhr Nachmittags geöffnet ist. Dabei fiel mir auf, das auch für die Restaurants und Fastfood-Imbisse das Gleiche galt. Zu meinem Glück gab es noch ein Restaurant, das auch am späten Nachmittag schon gut besucht war, in dem ich mir eine Pizza zum Mitnehmen ins Motelzimmer sicherte. Damit ging dieser sehr entspannte Tag dann dem Ende entgegen.