Die Planung

Die Planung

Das etwas mehr beachtet werden muss als bei einer Tour in die Alpen war mir recht schnell klar. Erstmal prüfen ob der Reisepass noch gültig ist, war das geringste Thema. Online dann das Visum beantragen war auch kein Hexenwerk, die Bestätigung kam sofort. Über was muss ich mir noch Gedanken machen? Eine Auslandskrankenversicherung über den ADAC hatte ich schon, diese hat auch in Australien Gültigkeit. Vorsichtshalber noch um eine Hepatitis Schutzimpfung kümmern, den internationalen Führerschein beantragen, war auch schnell erledigt. Nachdem der Flug auch gebucht war, konnte ich mich um die Reservierung und Buchung des Motorrads über Move Motorradreisen kümmern. Dank der kompetenten und freundlichen Beratung war auch das Thema mit der Einwegmiete und dem Fahrzeugmodell schnell kein Thema mehr. Da ich mich für die reine Miete entschieden hatte und nicht das Angebot einer geführten Gruppenreise oder einer vorgeplanten Tour mit festen Unterkünften angenommen hatte, stand nun die Planung der eigentlichen Tour an. Das der Start mit Melbourne und das Ziel mit Cairns nun vorgegeben war, erleichterte die Planung natürlich enorm. Um es hier nicht zu weit ausufern zu lassen, nach dem Lesen mehrerer Reiseberichte und der Lektüre von einigen australischen Tourist-Infos stand der erste grobe Tourverlauf mit der Berücksichtigung, das auch Städte mit ein paar Sehenswürdigkeiten vorhanden sein würden. So habe ich auf dem Weg nach Sydney über Canberra einige Nationalparks und bekannte Straßen eingeplant, die für den ein oder anderen Stop gut sein dürften. Von Sydney soll es dann an der Ostküste entlang mit Abstechern in die Berge über Brisbane bis Cairns gehen. Dabei an der Strecke zahlreiche Nationalparks, bekannte Strände, respektive Badeorte. Alles in allem habe ich gute 7.000 Kilometer vor mir, eine Strecke die der Fahrt vom Nordkap bis Neapel und dann auf dem Landweg weiter bis Gibraltar entspricht. Das sollte in fünf Wochen ja locker machbar sein. Bin gespannt, wie es dann vor Ort tatsächlich aussieht. Wie jeder weiß, ist die Planung vor der Tour oft doch etwas anderes als die Realität vor Ort. Beim entstehen dieser Zeilen ist die Planung soweit abgeschlossen, das ich mich morgen aufs Moped setzen könnte. Nur bei der Gepäckfrage variiere ich aktuell noch, wie ich welche Sachen wo und ob mitnehme. Entschieden habe ich mich für die Mitnahme einer Gepäckrolle von Ortlieb, die sich im letzten Baltikum Urlaub schon bewiesen hat und als Ergänzung einen kleinen Rucksack den ich beim Flug als Handgepäck mitnehmen kann. Aber auch bei der Gepäckfrage wird sich in den verbleibenden Wochen eine Lösung ergeben. So weit so gut ..., oder wie sagte der Mann der aus dem fünften Stock fiel und am zweiten Stockwerk vorbeikam -:)