Strecke machen auf der A1
Für heute war angedacht, erstmal etwas Strecke machen, um die zweite Hälfte des Tages in die Berge zu fahren und von dort am nächsten Tag wieder runter an die Küste nach Byron Bay zu fahren. Nachdem wir nach einstündiger Anfahrt auf den Motorway aufgefahren waren und das Navi vermeldete, das die nächsten 165 Kilometer diese Strecke zu fahren ist, stand schon mal fest: Es wird nicht besonders abwechslungsreich in den nächsten zwei Stunden. Wir legten direkt nach den ersten Kilometern eine Rast ein, um dann die gesamte Strecke in einem Rutsch abzureißen. Am Ende der Strecke gab das Navi dann noch mehrere Anweisungen, die uns dem Motorway dann nochmal ca. 20 Kilometer folgen liessen, bevor wir ihn verliessen und den Lookout Laurieton ansteuerten. Eine kurvige Strecke, die uns schnell auf Höhe brachte und uns oben dann einen grandiosen Ausblick über die Küstenlinie und das Inland präsentierte. Hier machten wir eine ausgiebge Pause, bei der meine Kopilotin die weitere Strecke schon mal auf ihrem Handy in Augenschein nahm. Dabei stellte sich heraus, die Strecke in die Berge, die vor uns lag war aufgrund einer Straßensperrung nicht möglich. Alternative war einige Kilometer weiter, so ca. 50 davon, eine Strecke in die Berge zu nehmen. Dann hätten wir aufgrund der Entfernung von der Küste zu den ersten Orten allerdings die Zeit im Nacken gehabt und wären vermutlich erst nach Einbruch der Dunkelheit an einer Unterkunft angekommen. Daher entschlossen wir uns, an der Küste zu bleiben und dort eine Unterkunft zu suchen. Diese fanden wir in Coffs Harbour. Auf dem Weg dahin verliessen wir noch den Motorway und steuerten bei den vorhandenen touristischen Routen noch den ein oder anderen Aussichtspunkt an der Küste an. Angekommen in Coffs Harbour ging es nach dem Einchecken zu Fuß in die Innenstadt zur Nahrungsaufnahme. Der TakeAway Pizza Laden hatte eine gute Qualität und auch ein paar Sitzgelegenheiten zum sofortigen Verzehr. Da dieser direkt an einer Ampelkreuzung lag mitten in der Stadt an einer vierspurigen vielbefahrenen Durchgangsstraße konnten wir mehrmals Zeuge davon werden, wie die einheimischen Truck-Fahrer an der Ampel durchbeschleunigten und sich ein Kopf an Kopf Rennen lieferten. Es ist schon eine beeindruckende Geräuschkulisse, wenn so ein großvolumiger Kenworth den Kraftstoff zu Abgasen verarbeitet.