Glass House Mountains und Noosa Heads
Heute war der Tag, an dem sich unsere Wege trennten. Meine Tochter setzte ihre Reise in eine andere Richtung fort und für mich geht es mit dem Motorrad weiter Richtung Norden. Die Fahrt zum Flughafen und zurück bewältigten wir, bzw. ich das erste Mal mit einem Uber. Und es funktionierte reibungslos. Am Flughafen verabschiedeten wir uns noch schnell und doch irgendwie rührselig. Machs gut Du Kleine, wir sehen uns bald wieder.
Zurück im Hotel wurde das Moped gepackt, ich muß jetzt erstmal wieder eine neue Packordnung austüfteln. Auf jeden Fall ist jetzt deutlich mehr Platz. Dann ging die Fahrt zügig aus Brisbane hinaus auf den Motorway und nach einigen Kilometern Richtung Berge. Das erste Zwischenziel des Tages waren die Glass House Mountains, wo ich zwei Aussichtspunkte ansteuerte. Man kann sich da gut anschauen, wie in der Ebene einzelne Berge oder Erhöhungen alles andere überragen. Nach den Lookouts der letzten Tage war es allerdings nicht ganz so spektakulär. Ich nutzte die Zeit also für eine Pause und machte mich dann alsbald wieder auf die Weiterfahrt Richtung Tagesziel Noosa Heads. Die heutige Tour war mit gut 200 Kilometern nicht übermäßig lang. Und so kam ich schon gegen halb drei an der Unterkunft an, checkte zügig ein und machte mich zu Fuß auf den Weg in den Ort. Augenscheinlich ein ähnlich gelagerter Surferort wie Byron Bay, nur nicht ganz so touristisch. Ich stockte schnell meine Flüssigkeitsvorräte auf, das war bei 27 Grad erforderlich und machte mich auf den Weg in den Nationalpark, der über einen Fußweg erreichbar direkt an Noosa Heads anschließt. Hier ging ich einmal bis zur Nordwestspitze des Nationalparks und konnte dabei die schöne Aussicht auf die Küstenlinie und den Strand geniessen. Als ich von dem dreistündigen Spaziergang zurückkam dunkelte es mittlerweile und ich sicherte mir noch etwas Abendverpflegung, bevor ich zurück ins Hotel ging.