Australien 2025

Fünf Wochen die Ostküste Australiens

Snowy Mountains - Canberra

Nach einem kleinen Frühstück im Motel ging es für uns weiter in Richtung Canberra, dem heutigen Tagesziel. Durch den Kosciuszko Nationalpark, für dessen Durchfahrt wir ca. 1 1/2 Stunden brauchten, der absolut sehenswert ist. Ein ursprünglicher Wald, in dem dann auch das ein oder andere Wallabee oder Känguru den Weg kreuzen. Im Anschluß führte uns die Route direkt auf den Snowy Mountains Highway, dem wir dann für weitere 100 Kilometer folgten. Obwohl wir nicht auf alpiner Höhe unterwegs waren, sank die Temperatur doch deutlich bis auf 10 Grad und dazu gab es immer wieder den ein oder anderen Schauer, gerne auch mit heftigen Winden. Einigermaßen durchgefroren erreichten wir eine Tankstelle, in deren Nachbarschaft sich ein Coffeeshop befand, naja ehrlich gesagt, war es eher ein Schnellimbiss mit Getränken aller Art in einem Raum mit einer kleinen Theke, in dem vielleicht 10 Personen Platz hatten. Die bestellten Speisen oder Getränke konnte man bei Bedarf draußen an einem der rustikalen Tische einnehmen...

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Great Alpine Road

Durch die Wahl der Unterkunft am gestrigen Abend bedingt waren wir etwas von der Route abgewichen und wählten als Anfahrt zur Great Alpine Road die direkte Verbindung über den Motorway zwei Stunden immer Richtung Osten bis Bairnsdale. Die Great Alpine Road war schon über 100 km im Voraus durch touristische Info-Schilder angekündigt. Wir hätten aber auch so die Richtung nicht vefehlen können. Auf der Gegenfahrbahn kamen uns Hunderte von Ostertagsurlaubern, gerne auch mit Sack und Pack, also geländegängigen Allradfahrzeug, gerne mit Frontschutzbügel, und ebenso geländegängigem Wohnwagen im Schlepptau, entgegen. Über dutzende Kilometer waren wir das einzige Fahrzeug, das wahrnehmbar Richtung Osten fährt. Hat schon mal jemand diese Katastrophenfilme gesehen, in denen alle in eine Richtung auf der Autobahn fahren...

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Wilson Promontory

Heute morgen war es dann soweit, wir packten unsere Sachen, soweit irgend möglich und verstauten alles am Moped. Die Strecke aus Melbourne heraus zu finden, gestaltete sich allerdings etwas anspurchsvoller. Mein bewährtes TomTom Navi wollte die ersten 10 Minuten den Standort nicht finden, der Start im Parkhaus und die Hochhäuser waren dran wohl nicht ganz unschuldig. Und nachdem wir dann der Route Richtung Osten aus der Stadt folgten, stellte der Verfasser dieser Zeilen fest, das bei der Routenplanung auch gerne berücksichtigt werden dürfte, das eine Metropole wie Melbourne sich mit den Vororten sehr weit ausbreiten kann. Da wäre der Weg über einen Motorway aus der Stadt durchaus eine Alternative gewesen. Wie auch immer, irgendwann verließen wir den Speckgürtel von Melbourne und peilten unser heutiges Ziel, den Wilson Promontory Park an...

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Great Ocean Road

Wir schafften es tatsächlich, pünktlich gegen 8:30 Uhr zu unser ersten gemeinsamen Tour in Australien zu starten. Entgegen der ursprünglichen Planung, von nun an jeden Tag die geplante Route abzufahren, hatten wir uns dafür entschieden, aus der ersten Tour eine Tagestour zu machen. War vielleicht etwas leichtsinnig, wie sich später herausstellen sollte, aber man ist ja lernfähig. Ziel des heutigen Tages: die Great Ocean Road, soll ja ein wahrer Motorradfahrertraum sein. Nach einer 1 1/2 stündigen Anfahrt Richtung Südwesten konnten wir dann die Küstenstraße unter die Räder nehmen. Und die Quellen hatten nicht zuviel versprochen, es reiht sich auf dieser Strecke auf über 100 Kilometern eine Kurve an die andere, einfach herrlich. Jedenfalls was die Straße angeht. Gut, das die Strecke durch zwei Badeorte führt, die total übervölkert waren, es zwischendurch einzelne Schauer gibt, langsamfahrende Autos vor einem den Spaß gelegentlich etwas reduzieren, das kann wohl mal vorkommen. In dieser Häufung allerdings ...

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