Mit Motorrad durch die Karpaten, das war der Gedanke. Mal wieder eine Tour, die nicht nach 400 Kilometern aufhört. Eigentlich ja ganz banal. Und trotzdem erntet man doch eher fragende Blicke, nachdem man erzählt hat, das man vier Wochen alleine mit Motorrad und Zelt nach und durch Rumänien fahren will.
Doch von Anfang an, Rumänien lag gar nicht auf meiner Agenda, eher Irland, Norwegen mal wieder, aber Rumänien? Bis ich vor 1 1/2 Jahren ein Gespräch mithören durfte, in dem jemand von einer Motorradtour erzählte, die durch, ja genau, durch Rumänien führte. Gehört und gleich wieder vergessen. Viel zu weite Anreise aus dem Norden Deutschlands. So dachte ich. Bis dann der Zufall zu Hilfe kam. Die Septembertour mit unserer Herbsttruppe sollte uns dieses Mal in den bayrischen Wald führen. Ja, bayrischer Wald, interessant ..., warum nicht in die Alpen ..., oder Schwarzwald ist auch schön.
Nach einigen Wochen fiel dann aber auch bei mir der Groschen. Vom bayrischen Wald ist es ja nur noch eine Tagesfahrt und schon ist man in Rumänien. Das war im Januar. Erstmal mit Hilfe einiger Routenplaner getestet, ob das tatsächlich im Bereich des Möglichen liegen könnte. Und als dann beim googeln ein Foto der Transfagarasan auf dem Bildschirm erschien, war es um mich geschehen. Das sah ja mindestens so gut aus wie in den Alpen. Diese Strasse, Pass, Gebirgsüberquerung oder was auch immer muss ich fahren. Im Februar stand dann schon die grundlegende Routenplanung für zwei Wochen Rumänien mit Schwerpunkt auf den Karpaten. Der Entschluss war gefasst, die Planung hatte begonnen.
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