Der Samstag verlief dann komplett mopedfrei. Nach der längeren Anfahrt musste am Samstag morgen erstmal eingekauft werden, um den Kühlschrank den Erfordernissen entsprechend aufzufüllen. Nach dem dann folgenden ausgedehnten Frühstück konnten wir uns dann mit entsprechenden Flüssigkeitsvorräten versehen, an die Rennstrecke begeben. Diese lag ja quasi vor der Haustür, also 100m entfernt. Mit einem gemütlichen Abend bei ein Paar Dosen Hefekaltschale klang der Tag dann aus. Für den Sonntag stand dann Rennprogramm auf dem Tagesplan. Vor Beginn der Rennen hatten wir noch die Möglichkeit, angeführt von unserem Reiseleiter den nördlichen Bereich der Insel zu erkunden, unter anderem mit einem Ausflug an einen wunderschönen Sandstrand. Nach dieser touristischen Einlage ging es dann zum Streckenabschnitt Bungalow in den Bergen, wo nach zwei Stunden Wartezeit die ersten Motorräder laut vernehmbar von Ramsey Richtung Douglas an uns vorbeizogen, nein, eher sich vorbei beamten. Nach zwei von drei Runden machten wir uns dann auf den Weg nach Sulby um dort am schnellsten Streckenabschnitt mit Gänsehautgarantie zu bestaunen, wie die Maschinen mit mehr als 300 km/h an uns vorbeiflogen. Mit Ende des Rennens und Öffnung der Straße machten wir uns auf den Weg gen heimatlicher Wohnung in Ramsey. Dort besuchten wir nach einem kurzen Abendessen noch die Veranstaltung am Hafen mit Livemusik und frischem Bier direkt aus dem benachbarten Pub. Mit guten Gesprächen und der Erkenntnis, das ich hier genau die richtige Truppe getroffen hatte, ging es dann zur Wohnung, um sich hier in die Horizontale zu begeben.
Zur Einordnung: das Foto zeigt einen der Piloten, der mit mehr als 300 km/h an uns vorbeifliegt, kurz vor dem Gebäude auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist eine kleine Bodenwelle in der Straße, dadurch steigt dort das Vorderrad etwas hoch ...